Hi Platform veranstaltete den Videocast „Die Intelligenz hinter dem Wachstum“, ein Event, das den Startschuss für die neue institutionelle Positionierung gab. Das Treffen brachte Führungskräfte aus verschiedenen Branchen zusammen, um zu erörtern, wie brasilianische Unternehmen Gespräche in messbare Geschäftsergebnisse umsetzen können.
Im Videocast sprachen Marcelo Pugliesi, CEO von Hi Platform; Felipe Cucick, Leiter CX bei Hi Platform; Felipe Cavalcante, Partner Manager bei Meta; Everton Dzikovicz, IT-Direktor bei Senff; und William Teixeira, Leiter CX bei Leiturinha. Die Diskussion wurde von Paulo Gorab, Chief Partnership Officer bei Hi Platform, moderiert.
Die Debatte entsprang einer gemeinsamen Beobachtung der Teilnehmer: Brasilien zählt zu den kommunikationsstärksten Märkten der Welt, und WhatsApp ist für die meisten brasilianischen Konsumenten bereits fester Bestandteil des Alltags. Dennoch gelingt es nur wenigen Unternehmen, die täglich anfallende Anzahl an Interaktionen in strategische Erkenntnisse und echtes Wachstum umzuwandeln.
„Unternehmen kommunizieren bereits täglich mit ihren Kunden. Die Herausforderung besteht nun darin, diese Gespräche in messbares Wachstum umzuwandeln. Der Markt braucht keine weiteren isolierten Technologien. Er braucht intelligente Lösungen, um Beziehungen, operative Effizienz und Umsatzsteigerungen miteinander zu verknüpfen“, sagte Pugliesi.
Ein zentrales Thema war die Unterscheidung zwischen Automatisierung und Business Intelligence. Für die Teilnehmer hat der Wettlauf um die Einführung künstlicher Intelligenz einen bedeutenden Nebeneffekt: Unternehmen implementieren Technologien, bevor sie ihre eigenen Prozesse verstehen, und sammeln Daten, ohne diese in Entscheidungen umzusetzen.
Felipe Cavalcante, Partner Manager bei Meta, bekräftigte die strukturelle Rolle von WhatsApp in diesem Szenario und hob die beschleunigte Weiterentwicklung der Plattform in den kommenden Jahren hervor.
„WhatsApp bewegt sich in Richtung einer zunehmend nativen Integration mit künstlicher Intelligenz, immer mehr Sprachfunktionen, wobei stets die Wahrung der Privatsphäre der Nutzer und die Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten für Unternehmen, insbesondere im E-Commerce, im Vordergrund stehen“, erklärte der Manager.
Everton Dzikovicz, IT-Direktor bei Senff, einer in Curitiba ansässigen Privatkundenbank, teilte seine Vision für die nächsten Schritte hin zu dialogorientierter Intelligenz in Unternehmen.
Laut Aussage des Managers wird sich die Beziehung zwischen Unternehmen und Verbrauchern in den kommenden Jahren aufgrund der zunehmenden Verbreitung von KI-Assistenten grundlegend verändern.
„Ich gehe davon aus, dass unsere Kundendienstteams in naher Zukunft mit den virtuellen Assistenten dieser Menschen interagieren müssen. Wir müssen nicht nur die Kunden, sondern auch die KI-Assistenten unserer Kunden für uns gewinnen“, sagte Dzikovicz.
William Teixeira, Leiter CX bei Leiturinha, einem Kinderbuch-Abonnementclub mit über 300.000 abonnierenden Familien und einer Präsenz in mehr als 5.000 brasilianischen Städten, präsentierte ein konkretes Beispiel dafür, wie Gesprächsdaten strategische Entscheidungen leiten.
Durch die Analyse von über 170.000 Interaktionen, die zwischen Januar und Mai dieses Jahres mithilfe der Hi Platform aufgezeichnet wurden, stellte das Unternehmen fest, dass mehr als 14.000 Kontakte Schwierigkeiten beim Zurücksetzen ihrer Passwörter meldeten – ein Problem, das menschliche Mitarbeiter mit herkömmlichen Auswertungsmethoden nicht erkennen konnten. Das IT-Team löste das Problem innerhalb von nur zwei Stunden.
Die Analyse der Gesprächsdaten veranlasste Leiturinha außerdem dazu, ein ganzes Team auf Initiativen zur Reduzierung der Spielerfluktuation auszurichten.
„Sobald man diese Informationen erhält und weiß, wie man damit umgeht, kann nichts mehr schiefgehen“, erklärte William Teixeira.
Im Verlauf des Treffens betonten die Teilnehmer, dass das nachhaltige Wachstum von Unternehmen zunehmend von ihrer Fähigkeit abhängen wird, Gespräche in Erkenntnisse, Beziehungen und die Schaffung von Wert für das Unternehmen umzuwandeln.
„Je reifer und tiefgründiger das Gespräch mit dem Kunden ist, desto größer ist der finanzielle Ertrag. Das ist die Intelligenz hinter Wachstum“, schloss Pugliesi.



